Wahl der Landesliste – Platz 12 für Wolfgang Schlagwein

Auf dem Landesparteitag der Rheinland-Pfälzischen Grünen in Bingen stellen die Deligierten ihre KandidatInnen für die Landtagswahl 2016 auf

Bei der Landtagswahl 2011 noch auf Platz 20, wurde Wolfgang Schlagwein gestern von den Delegierten auf Platz 12 der Landesliste gewählt.

„Ich bin 57, ledig, habe fünf Enkel und bin im 6. Monat“. So leitete Schlagwein seine Bewerbungsrede ein, in der er das halbe Jahr als Mitglied der GRÜNEN Fraktion im Landtag zusammenfasst: in dieser Zeit hielt er mehr Reden als viele der KollegInnen aus anderen Fraktionen, ist wirtschafts- und baupolitischer Sprecher der Fraktion, erarbeitet einen ersten Gesetzesentwurf und Vieles mehr.

Dank seiner langjährigen Erfahrung als Kommunalpolitiker im Kreis Ahrweiler ist Wolfgang Schlagwein in kürzester Zeit ein geschätztes Mitglied der Fraktion geworden.

Wolfgang Schlagwein - Annahme der Wahl
Wolfgang Schlagwein erklärt die Annahme der Wahl

Diese erfolgreiche Arbeit möchte er auch in der nächsten Legislatur fortsetzen. Denn es gibt noch viel zu tun: zum Beispiel in der Energiewende. Im Kreis Ahrweiler hat er eines seiner ambitionierten Ziele schon umsetzen können: mit Gründung der Ahrtalwerke 2010 wurde ein Grundstein für die dezentrale Energieversorgung im Kreis Ahrweiler geschaffen.

„Ich habe noch die Zeitungsanzeige von RWE und Co aus den 90er Jahren: mehr als 4 Prozent Strom aus Erneuerbaren sei nicht möglich. Mehr als das sechsfache haben wir inzwischen erreicht. Es gibt Visionen, für die muss man nicht zum Arzt gehen!“, so kommentiert Schlagwein die Widerstände, die sich immer wieder gegen die Energiewende erheben. Nachlassen wird nur dazu führen, dass andere den Bürgern die Energiewende aus der Hand nehmen und „ am Ende in ihre alten Monopole hinein vergewaltigt“ haben werden.

Neben anderen Themen wird dieses eines der Schwerpunkte für die kommende Legislatur sein.

Wolfgang Schlagwein bedankt sich herzlich bei allen Delegierten für die Stimme und das entgegengebrachte Vertrauen.

„Ich bin zum Arbeiten hier“, sagte er in seiner Antrittsrede. Das gilt auch für die kommende Wahlperiode.

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