111. Plenarsitzung

Wenn der Wind der Veränderung weht,
bauen die einen Mauern,
die anderen Windräder!

– chinesisches Sprichwort

 

Wolfgang Schlagwein im Landtag zu Naturschutz und Energieeffizienz

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Klöckner beruft „Dinosaurier des Jahres“ in Schattenkabinett

Die durch Meldung der Allgemeinen Zeitung bekannt gewordenen Berufung von Freiherr Philipp zu Guttenberg in das Schattenkabinett von Julia Klöckner passt ins Bild. Denn mit dieser Personalwahl setzt Julia Klöckner ein eindeutiges Zeichen: Mit ihr ist im Bereich Umwelt- und Naturschutz nichts zu erwarten.

Ihr Vorhaben, einen erklärten Nationalparkkritiker direkt an den Kabinettstisch zu holen, unterstreicht ihre Androhung, den von Rot-Grün initiierten Nationalpark Hunsrück-Hochwald wieder abschaffen zu wollen. Statt der Natur wenigstens hier und da ein Stück Land zu überlassen, setzt die Landes-CDU auch hier lieber auf den Ausbau einer Bundesstraße. Dies ist umso unverständlicher, als sich die Menschen vor Ort und selbst die örtliche CDU inzwischen mehr und mehr mit „ihrem“ Nationalpark identifizieren.

Philipp zu Guttenberg ist seit Dezember 2015 Preisträger des vom NABU verliehenen „Dinosaurier des Jahres“, der an Menschen verliehen wird, die sich beim Umweltschutz im negativen Sinne einen Namen gemacht haben. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://www.nabu.de/news/2015/12/20002.html

 

Rheinland-Pfalz klar für die Energiewende

Die Umfrage des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung gab eine Umfrage zur Akzeptanz der Energiepolitik des Landes in Auftrag. Das Ergebnis zeigt klar, dass den Rheinland-Pfälzern Klimaschutz und nachhaltige Energiewirtschaft wichtig sind.

Die energiepolitischen Ziele werden dabei mit großer Mehrheit als wichtig eingestuft. Weiterlesen

Mehr Autonomie wagen! Energie als regionales Gemeingut – Der dritte Weg zwischen Verstaatlichung und Privatisierung

Energiewende ist mehr als Umwelt- und Klimaschutz

1. Teil zur Serie „Grundlagen der Energiewende“

Erneuerbare Energien haben drei Vorteile. Sie sind, das steckt schon im Namen, erneuerbar. Das hat sich, eben weil es schon im Namen steckt, mittlerweile herumgesprochen. Weniger bekannt sind die beiden weiteren Vorteile. Erneuerbare Energien gibt es rund um uns herum, überall da, wo Menschen wohnen und arbeiten. Wir können sie vor unserer Haustür oder auf unseren Dächern gewinnen. Damit einher geht der dritte Vorteil: Wir können sie selbst „in die Hand nehmen“: die PV-Anlage auf unserem Dach, die Biogasanlage des Landwirts, das Windrad der Energie-Genossenschaft.

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