Kümmern um Klimaschutz

Globale Aufgabe lokal umsetzen

Im Rathaus der Kreisstadt soll noch in diesem Jahr eine Stelle eingerichtet werden, um die vielfältigen Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept umzusetzen und zu koordinieren. Wolfgang Schlagwein, Sprecher der Grünen im Stadtrat, sieht damit eine schon länger aufgestellte Forderung seiner Fraktion erfüllt:

„Wir nehmen die Vereinbarungen von Paris zum weltweiten Klimaschutz ernst. Auch globale Aufgaben erfordern immer lokale Initiativen . So liegt ein  Klimaschutzkonzept für unsere Stadt bereits vor. Nun kommt endlich die verantwortliche Person dazu, die sich um die weiteren Schritte kümmert.“

Eine der konkreten Aufgaben sieht Schlagwein im Aufbau eines Energiecontrolling für städtische Liegenschaften.

„Im Landkreis haben wir damit bereits gute Erfahrungen gemacht und erhebliche, nicht nur finanzielle Einsparungen erzielt. Eine CO²-neutrale Energieversorgung der kreiseigenen Gebäude ist schon greifbar. Auch für die Liegenschaften der Kreisstadt sehen wir erhebliche Einsparpotenziale, die wir aber nur durch regelmäßiges Controlling der Energieverbräuche und daraus resultierende Maßnahmen heben können. Eine erste Grundlage wäre der von uns lange geforderte jährliche Energiebericht mit spezifischen Kennzahlen zum Strom- Wärme und Wasserverbrauch städtischer Gebäude. Unter dem Strich wird sich Stelle durch die erzielbaren Einsparungen sogar rechnen, zumal sie für 3 Jahre zu 65% gefördert wird. Klima und Umwelt gewinnen auf jeden Fall.“

Förderung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen im Kreis Ahrweiler

Mit über 43.000 € zusätzlich bezuschusst die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, Ulrike Höfken, Maßnahmen im Bereich der Wasserwirtschaft.

Zum einen bezuschusst das Ministerium mehrere private Kleinkläranlagen, die auf Außenbereichsgrundstücken errichtet wurden, um eine ordnungsgemäße Abwasserbeseitigung dauerhaft zu gewährleisten. Die privat errichteten Kleinkläranlagen stellten die wirtschaftlichste Lösung dar und werden mit 7.950 € bezuschusst.

Zusätzlich unterstützt das Ministerium die Renaturierung des Einmündungsbereiches des Beckenbaches in den Brohlbach bei Oberzissen mit zusätzlichen 36.000 €. Wie auch der kürzlich eröffnete Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist die Unterstützung der Renaturierung ein Beitrag zur Biodiversität und zur Attraktivität der Region.

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