Grüne fordern das Aus für die grenznahen belgischen Pannenmeiler Doel und Tihange

Im heutigen Wirtschaftsausschuss berichtete die Landesregierung auf Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN über die akute Bedrohung, die durch die beiden grenznahen belgischen Atomkraftwerke in Tihange und Doel ausgehen. Dazu sagt Wolfgang Schlagwein, Mitglied des Wirtschaftsausschusses für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz:

Energiewende-Demo Schwarz-Gelb, nein danke!
Energiewende-Demo – Wolfgang Schlagwein und Ute Reuland für eine sichere (atomfreie) Zukunft

„Die grenznahen belgischen Pannenmeiler Doel und Tihange sind eine akute Bedrohung für die Sicherheit der Menschen in der ganzen Region und damit auch für Rheinland-Pfalz. Das Atomkraftwerk Tihange ist gerade einmal 100 Kilometer von Prüm entfernt. Koblenz liegt noch im 200 Kilometer Radius. Auch Trier wäre durch einen Reaktorunfall direkt betroffen. Die Reaktorbehälter sind übersät mit tausenden Haarrissen. Erst vor kurzem mussten Reaktorblock 2 in Tihange und 3 in Doel nach Pannen vom Netz genommen werden. Nachdem die Pannen behoben und diese wieder hochgefahren wurden, traten erneut Zwischenfälle auf. Wirklich Sicherheit bietet hier nur Abschalten. Braucht es wirklich noch ein Tschernobyl, noch ein Fukushima? Wir GRÜNE fordern das Aus für die grenznahen belgischen Pannenmeiler Doel und Tihange ebenso wie für das grenznahe französische AKW Cattenom. Die Bundesregierung muss ihren Einfluss geltend machen, damit wir nicht weiterhin der atomaren Gefahr in den Nachbarländern ausgesetzt sind.“

Besuch auf der Öko-Baumesse

Ökomesse-Trier 2Wolfgang Schlagwein, Sprecher für Bauen und Wohnen der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Mainzer Landtag, besuchte auf Einladung der Handwerkskammer Trier die Öko-Bau 2015.
Auf weit über 3.000 Quadratmeter standen im Trierer Messepark die Themen erneuerbare Energien, Gebäudesanierung, effiziente Energie- und Heiztechniken, Förderprogramme und Bauen mit Holz im Vordergrund
Die Dienstleistungsschau des regionalen Handwerks lockt Jahr für Jahr viele tausend Besucher aus der Region und Luxemburg auf das Trierer Messegelände.

Foto: Die Grünen-Abgeordneten Jutta Blatzheim-Rögler und Stephanie Nabinger (1. und 5. von links), Staatssekretär Uwe Hüser (2. V. links) und Wolfgang Schlagwein an einem der Messestände: Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind eine Alternative zu synthetischen Produkten wie Polystyrol oder Polyurethan.

Weitere Informationen: Webseite der HWK Trier

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