AfD will Gesamtschulen auflösen

Wir stehen für die Gesamtschule, nicht nur in Remagen

Zur Ankündigung der AfD, Gesamtschulen schließen und zum klassischen dreigliedrigen Schulsystem zurückkehren zu wollen (Mainzer Allgemeine Zeitung vom 15.2.2015), erklärt Kreistags- und Landtagsmitglied Wolfgang Schlagwein:

„Bündnis 90/ Die Grünen haben sich lange dafür eingesetzt, das vielfältige Schulangebot im Landkreis durch das Angebot einer Gesamtschule zu ergänzen. Mit ihrer Einrichtung in Remagen ist das schließlich auch gelungen. Das war genau der Mosaikstein, der uns in der Bildungslandschaft des Landkreises noch fehlte. Ein Mosaikstein, der mit der Schulentwicklungsplanung abgestimmt und in das Gefüge der benachbarten Schulstandorte genau eingepaßt ist. Inzwischen zeigen die Schülerzahlen, dass wir mit diesem Angebot längeren gemeinsamen Lernens auch richtig liegen. Die Eltern nehmen die Gesamtschule auch in Remagen an. Wenn die AfD diese Schule nun schließen will, zeigt sie damit, was sie vom Willen der Eltern hält: nämlich nichts. Sogar die Realschulen+ im Landkreis will diese AfD offenbar rückabwickeln. Die Truppe beginnt noch rechtzeitig, sich selbst zu entzaubern.“

Land fördert Schulsozialarbeit

Das Land Rheinland-Pfalz wird die Schulsozialarbeit im Landkreis Ahrweiler im Jahr 2015 mit insgesamt 68.850 € fördern. Einen entsprechender Bewilligungsbescheid hat Ministerin Irene Alt ist in diesen Tagen an Landrat Dr. Pföhler versandt. Dies erfuhr Landtagsmitglied Wolfgang Schlagwein auf Anfrage.

Die Landesförderung verteilt sich je nach Stellenanteilen auf die Realschulen plus in Adenau, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen. Damit haben sich die Landesmittel im Vergleich zum Förderjahr 2013 mehr als verdoppelt. Damals standen noch Mittel des Bundes zur Verfügung, die aber zum Jahresende 2013 wegfielen.

Im Dezember 2012 hatte der Kreistag Ahrweiler in einer Resolution die Bedeutung der Schulsozialarbeit und die Notwendigkeit der finanziellen Förderung durch Bund und Land betont.
Aufgabe der Schulsozialarbeit sei, so hieß es in der Resolution, „Kinder und Jugendliche frühzeitig zu fördern, zu stützen, sozial zu stabilisieren“ sowie „im Sinne von Vermeidung sozialer Ausgrenzung, Minderung individueller Lebenschancen und der Verhinderung von Schulverweigerung zu wirken.“

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