Sind wir noch zu retten?

Das Bauwesen in Zeiten des Klimawandels und der Rohstoffverknappung

Auf Einladung der SOKA-Bau nahm Wolfgang Schlagwein als Gast an einem Vortragsabend mit Prof. Dr. Ing. Werner Lang in Wiesbaden teil.

Der Architekt und Professor für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen und Planen von der TU München sprach über die notwendigen technischen Weiterentwicklungen eines Bauwesens, das heute noch für ein Drittel des weltweiten Ressourcenverbrauchs und 40% des Abfallaufkommens verantwortlich ist. Doch Prof. Lang stellte auch die Fortschritte der vergangenen Jahre heraus. Lag der Heizenergieverbrauch neuer Gebäude: 1980 noch um die 250 kWh/m²/Jahr, liegen die Vorgaben heute bei 50 kWh. Technisch sind auch Häuser, die mehr Energie erzeugen, als ihre Bewohner verbrauchen, kein Problem mehr.

Was heute technisch möglich ist, zeigt das Energy Efficiency Center Würzburg (http://www.energy-efficiency-center.de). Angesichts der anstehenden Novelle der rheinland-pfälzischen Landesbauordnung war Schlagwein besonders an den Ausführungen von Prof. Lang zum Bauen mit Holz oder im Holz-Beton-Verbund interessiert. Betrachtet man den gesamten Energieaufwand nicht nur während des Betriebs, sondern auch für Errichtung und am Ende den Abriß eines Gebäudes, ist die Ökobilanz von Holz oder Holzbauteilen äußerst günstig.

Siehe auch: http://www.holzbauderzukunft.de

Besuch auf der Öko-Baumesse

Ökomesse-Trier 2Wolfgang Schlagwein, Sprecher für Bauen und Wohnen der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Mainzer Landtag, besuchte auf Einladung der Handwerkskammer Trier die Öko-Bau 2015.
Auf weit über 3.000 Quadratmeter standen im Trierer Messepark die Themen erneuerbare Energien, Gebäudesanierung, effiziente Energie- und Heiztechniken, Förderprogramme und Bauen mit Holz im Vordergrund
Die Dienstleistungsschau des regionalen Handwerks lockt Jahr für Jahr viele tausend Besucher aus der Region und Luxemburg auf das Trierer Messegelände.

Foto: Die Grünen-Abgeordneten Jutta Blatzheim-Rögler und Stephanie Nabinger (1. und 5. von links), Staatssekretär Uwe Hüser (2. V. links) und Wolfgang Schlagwein an einem der Messestände: Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind eine Alternative zu synthetischen Produkten wie Polystyrol oder Polyurethan.

Weitere Informationen: Webseite der HWK Trier

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