In Sachen Energiewende wendet die CDU in alle Richtungen

Den Ausbau der Erneuerbaren Energien drastisch bremsen – das fordern CDU Bundestagsabgeordnete auch aus Rheinland-Pfalz in einem Brief ans Bundeskanzleramt!

Unions-Fraktionsvize Fuchs will gemeinsam mit den Abgeordneten Bareiß, Nüsslein und Pfeiffer ab sofort einen faktischen Ausbaustopp für Erneuerbaren Energien bis 2020 verhängen. Das ist ein Generalangriff auf die mittelständisch geprägte Erneuerbaren-Branche mit ihren 350.000 Arbeitsplätzen und eine absurde Reaktion auf das Ergebnis des Pariser Klimagipfels. Statt jetzt den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben, um die Klimaziele zu erreichen, wollen die Unionsvertreter eine Vollbremsung.

Wir Grüne fordern die Bundesregierung außerdem auf, den Rekordüberschuss beim Stromexport durch ein schnelleres Abschalten von alten Braunkohlekraftwerken zu verringern. Wolfgang Schlagwein, wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion in Mainz, hat bereits mehrfach darauf hingewiesen, wie der Dumping-Strom aus Braunkohle gerade auch die viel effizientere Kopplung von Strom und Wärme behindert, auf die gerade in Rheinland-Pfalz viele Unternehmen setzen.

CDU/CSU drehen der Energiewende dagegen den Saft ab. Nach dem Beschluss der Braunkohle-Subventionen ist dies ein weiteres schlimmes Signal der Bundesregierung an die hunderttausenden Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien. Zudem konterkariert die CDU/CSU damit die Beschlüsse ihrer eigenen Kanzlerin auf dem G7-Gipfel und der Klimakonferenz in Paris zum Klimaschutz. Wir fordern Wirtschaftsminister Gabriel und Kanzlerin Merkel auf, diesem Dolchstoß auf die Erneuerbaren ein klares Machtwort entgegenzusetzen.

Divestment-Konferenz Paris

An der Schnittstelle zwischen Klimaaktivismus und Finanzmarkt ist eine junge Bewegung im starken Zuwachs, die entschieden und effektiv gegen Klimawandel angeht: die Divestment aus fossiler Energie Bewegung.

Bereits jetzt kann von beachtlichen Erfolgen gesprochen werden. Eine ganze Reihe von Akteuren – von Universitäten, Städten, religiösen Gemeinschaften bis hin zu Pensionsfonds, Medienorganisationen oder Industrieunternehmen – ziehen ihr Geld aus Anlage in fossile Energieunternehmen ab – sie divesten. Norwegens Staatsfonds oder der Lutherische Weltbund sind nur die neuesten Namen auf einer Liste von Organisationen, die diesen Weg gegangen sind. Weiterlesen

Rheinland-Pfalz klar für die Energiewende

Die Umfrage des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung gab eine Umfrage zur Akzeptanz der Energiepolitik des Landes in Auftrag. Das Ergebnis zeigt klar, dass den Rheinland-Pfälzern Klimaschutz und nachhaltige Energiewirtschaft wichtig sind.

Die energiepolitischen Ziele werden dabei mit großer Mehrheit als wichtig eingestuft. Weiterlesen

Klimaschutzkonzept mitgestalten!

Bei den Klimaforen diskutieren jeweils rund 40 Bürgerinnen und Bürger über Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Land. Die Teilnahme am Klimaforum erfordert kein besonderes Vorwissen und ist für alle Rheinland-Pfälzer ab einem Alter von 16 Jahren offen. Für fachliche Fragen stehen während der Veranstaltung Experten zur Verfügung und auch im Vorfeld werden Informationen zur Verfügung gestellt. Weiterlesen

Besuch auf der Öko-Baumesse

Ökomesse-Trier 2Wolfgang Schlagwein, Sprecher für Bauen und Wohnen der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Mainzer Landtag, besuchte auf Einladung der Handwerkskammer Trier die Öko-Bau 2015.
Auf weit über 3.000 Quadratmeter standen im Trierer Messepark die Themen erneuerbare Energien, Gebäudesanierung, effiziente Energie- und Heiztechniken, Förderprogramme und Bauen mit Holz im Vordergrund
Die Dienstleistungsschau des regionalen Handwerks lockt Jahr für Jahr viele tausend Besucher aus der Region und Luxemburg auf das Trierer Messegelände.

Foto: Die Grünen-Abgeordneten Jutta Blatzheim-Rögler und Stephanie Nabinger (1. und 5. von links), Staatssekretär Uwe Hüser (2. V. links) und Wolfgang Schlagwein an einem der Messestände: Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind eine Alternative zu synthetischen Produkten wie Polystyrol oder Polyurethan.

Weitere Informationen: Webseite der HWK Trier

Mehr Autonomie wagen! Energie als regionales Gemeingut – Der dritte Weg zwischen Verstaatlichung und Privatisierung

Energiewende ist mehr als Umwelt- und Klimaschutz

1. Teil zur Serie „Grundlagen der Energiewende“

Erneuerbare Energien haben drei Vorteile. Sie sind, das steckt schon im Namen, erneuerbar. Das hat sich, eben weil es schon im Namen steckt, mittlerweile herumgesprochen. Weniger bekannt sind die beiden weiteren Vorteile. Erneuerbare Energien gibt es rund um uns herum, überall da, wo Menschen wohnen und arbeiten. Wir können sie vor unserer Haustür oder auf unseren Dächern gewinnen. Damit einher geht der dritte Vorteil: Wir können sie selbst „in die Hand nehmen“: die PV-Anlage auf unserem Dach, die Biogasanlage des Landwirts, das Windrad der Energie-Genossenschaft.

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