GRÜNE zum TWIN: Doppelte Freude

„Beteiligung in dieser Form bereichert unsere Demokratie“

Doppelten Grund zur Freude hat die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rat der Kreisstadt mit Abschluss des Bürgerbeteiligungsverfahrens zum TWIN.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben mit ihrer Empfehlung unseren Antrag im Stadtrat nun nachträglich bestätigt: das TWIN soll am jetzigen Standort erhalten und in Kombination mit dem traditionsreichen Freibad weiterentwickelt werden.“ Weiterlesen

Stadt-Bus oder statt Bus Auto?

Buslinien 803 und 804 sollen nur noch auf Anruf fahren

Vor der Toren der Kreisstadt steht nicht etwa der lang angekündigte Stadtbus, sondern „statt Bus noch mehr Auto“. Diese „Weichenstellung in die falsche Richtung“, so die Fraktion der GRÜNEN im Stadtrat, bahnt sich gerade in Bad Neuenahr-Ahrweiler an. Denn wer nach dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember noch die beiden Buslinien 803 und 804 (den sogenannte „Stadtverkehr“) in der Kreisstadt nutzen möchte, wird eine geplante Fahrt dann erst einmal telefonisch voranmelden müssen. Ohne eine solche Voranmeldung fährt der Bus gar nicht erst los.

Entnehmen läßt sich das für aufmerksame Leser einer Vorlage zur jüngsten Sitzung des Kreisausschusses im nicht-öffentlichen Teil. Danach verkehren die beiden Linien ab Mitte Dezember als „Taxibusse“ nur noch „bei Bedarf“.

„Offensichtlich gehe es in Bad Neuenahr-Ahrweiler inzwischen nicht mehr darum, ein wirkliches Stadtbusangebot einzurichten“, bedauert Wolfgang Schlagwein, Fraktionssprecher im Stadtrat und Kreistag, die sich abzeichnende Entwicklung. Stattdessen laute der Appell an potentielle Fahrgäste in der Kreisstadt nun wohl: Setzen Sie nicht auf einen Stadtbus, sondern ’statt Bus‘ besser gleich auf das Auto.
Der neue Fahrplan bedarf  noch einer Zustimmung der für Buskonzessionen zuständigen Behörde. Der Kreisausschuß hat mehrheitlich, bei Ablehnung durch die GRÜNEN, bereits sein Einvernehmen erteilt.

Statt Bus - Stadt Bus
Statt Bus – Stadt Bus

Besucher aus Bad Neuenahr zu Gast im Landtag

Auf Einladung des BÜNDNISGRÜNEN Landtagsabgeordneten Wolfgang Schlagwein (Bad-Neuenahr- Ahrweiler) und der Neuwieder Landtagsabgeordneten Elisabeth Bröskamp, konnte eine von Muhammed Uzunoglu organisierte Besuchergruppe, „Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme, der Gesellschaft für angewandte Wissenschaften mbH, Bad-Neuenahr Ahrweiler“ den Landtag besuchen. Weiterlesen

Ende eines Freibades – was kommt an seine Stelle?

„Zukunft Bad Neuenahr“: Maximaler Bodenpreis darf nicht das entscheidende Kriterium sein

Mit der mehrheitlichen Standortentscheidung für einen Hallenbad-Neubau in Bachem endet auch das traditionsreiche Freibad in Bad Neuenahr. Der Antrag der Grünen, das kombinierte Hallen- und Freibad am jetzigen Standort zu modernisieren, fand im Stadtrat keine ausreichende Mehrheit. Nun soll die gesamte städtische Fläche des jetzigen Twin verkauft und der Wohnbebauung gewidmet werden. „Der maximal erzielbare Bodenpreis darf jetzt aber keinesfalls das entscheidende Kriterium werden“, lautet die Forderung der Grünen zur „Zukunft Bad Neuenahr“ nach der Ratsentscheidung. Weiterlesen

Land fördert Schulsozialarbeit

Das Land Rheinland-Pfalz wird die Schulsozialarbeit im Landkreis Ahrweiler im Jahr 2015 mit insgesamt 68.850 € fördern. Einen entsprechender Bewilligungsbescheid hat Ministerin Irene Alt ist in diesen Tagen an Landrat Dr. Pföhler versandt. Dies erfuhr Landtagsmitglied Wolfgang Schlagwein auf Anfrage.

Die Landesförderung verteilt sich je nach Stellenanteilen auf die Realschulen plus in Adenau, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen. Damit haben sich die Landesmittel im Vergleich zum Förderjahr 2013 mehr als verdoppelt. Damals standen noch Mittel des Bundes zur Verfügung, die aber zum Jahresende 2013 wegfielen.

Im Dezember 2012 hatte der Kreistag Ahrweiler in einer Resolution die Bedeutung der Schulsozialarbeit und die Notwendigkeit der finanziellen Förderung durch Bund und Land betont.
Aufgabe der Schulsozialarbeit sei, so hieß es in der Resolution, „Kinder und Jugendliche frühzeitig zu fördern, zu stützen, sozial zu stabilisieren“ sowie „im Sinne von Vermeidung sozialer Ausgrenzung, Minderung individueller Lebenschancen und der Verhinderung von Schulverweigerung zu wirken.“

Energetisches Quartierskonzept – Stadtratssitzung 23. März

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler will sich am bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ beteiligen. Drei Förderprogramme sollen, so der Vorschlag der Stadtverwaltung, einem interessierten Publikum vorgestellt werden. Weiterlesen

Antrag: Das Hallenbad wird auf dem jetzigen Gelände des Twin neu errichtet

Bündnis 90/Die Grünen haben sich für einen Neubau auf dem Gelände des jetzigen Hallen- und Freizeitbades Twin entschieden

Wir sehen nur hier die Möglichkeit, die Kombination aus ganzjährig betriebenem Hallenbad – zukünftig im Kern als Sportbad ausgestaltet – mit einem Freibad als sommerlichem Freizeitangebot fortzuführen. In einer unbeständigen Sommersaison ist der Wechsel zwischen Hallenbad und Freibad innerhalb eines Tagesbesuches nur in dieser Kombination möglich. Auch für eine Weiterentwicklung des Freibades zum Naturerlebnisbad bietet das frühere „Gartenschwimmbad“ die besseren Potenziale. Weiterlesen

Spannender Blick hinter die Fassaden – Zukunft Bad Neuenahr

Zukunft Bad Neuenahr – welche Ziele verfolgen wir mit welchen Maßnahmen?

Siehe: Haus um Haus – Abrissbirne verändert nicht nur das Gesicht der Stadt

Siehe: Braucht das Heilbad Milieuschutz?

Immer wieder gibt der Abriss älterer, oft Stadtbild prägender Gebäude im Kernbereich von Bad Neuenahr Anlass zu Diskussionen. Mit Sorge beobachten nicht nur die Alteingesessenen, wie vertraute Fassaden verschwinden und an ihrer Stelle neue Wohnblöcke mit teuren Eigentumswohnungen hochgezogen werden. Viele fragen sich nach den Folgen, die das für die Entwicklung ihrer Stadt wohl haben mag.

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„Rheinische Dialektik“: Autobahn durchs Ahrtal

Wolfgang Schlagwein zu Gast bei den Remagener Grünen

Nicht ohne Augenzwinkern kommentierte Wolfgang Schlagwein, frisch gebackener Landtagsabgeordneter der Grünen für den Kreis Ahrweiler, den kürzlich getroffenen Beschluss des Bad Neuenahrer Stadtrates zum „Lückenschluss der B 266“ als wunderschönes Beispiel „Rheinischer Dialektik“: These, so alle Parteien außer den Grünen: „Wir wünschen die Anbindung der A61 an die A3 durchs untere Ahrtal“. Nachdem Die Grünen dann öffentlich machten, was beschlossen und „gewünscht“ ist, wurde die Antithese formuliert: „Eigentlich wünschen wir diese Autobahnanbindung nicht“. Die rheinische Synthese, so Schlagweint ironisch, wird am Ende lauten:„Et kütt wie et Kütt“ Dafür aber braucht es, meinen Die Grünen, eigentlich gar keine Politik und keinen Stadtrat.

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Braucht das Heilbad Milieuschutz?

Wolfgang Schlagweins Redebeitrag zum Antrag der Grünen im Stadtrat

Siehe: Haus um Haus – Abrissbirne verändert nicht nur das Gesicht der Stadt

Sehr geehrte Damen und Herren,

„braucht das Heilbad Milieuschutz“, fragt die RZ in ihrer jüngsten Samstagausgabe. Nun, das Heilbad, der Kurort hätte in den Gesundheitsreformen der 80er und 90er Jahre durchaus Milieuschutz brauchen können. Aber mit einer örtlichen Satzung hätten wir das Heilbad gegen die Reformen, gegen die Veränderungen und Entwicklungen im Gesundheitswesen nicht wirklich in Schutz nehmen können. Deshalb bin ich für das Bild, das die RZ gezeichnet hat, durchaus dankbar: es stellt die Grenzen dessen, was eine örtliche Satzung leisten kann, durchaus klar. Sie ist kein Schutzwall gegen jegliche Veränderung. Weiterlesen

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