Die Antwort auf marode Straßen: Erhalt vor Neubau

In der heutigen Rhein-Zeitung wird die Notwendigkeit dargestellt, die Infrastruktur zu sanieren. Dazu äußert sich die verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, Jutta Blatzheim-Roegler:

 „Es gibt nur eine Antwort auf marode Straßen: Erhalt vor Neubau. In Zeiten der Schuldenbremse kann man nicht marode Straßen beklagen und gleichzeitig immer neue Großbauprojekte fordern. Deshalb ist unser Ansatz nachhaltig in vielfacher Hinsicht: auf die Substanz der Infrastruktur bezogen, auf die Natur bezogen und auf die Finanzlage bezogen. Wir sehen die Notwendigkeit zu sanieren und wir nehmen dafür Geld in die Hand. Aber dann gehört es auch zur Wahrheit, dass wir keine endlosen Mittel für immer mehr Neubauten haben.“

„Rheinische Dialektik“: Autobahn durchs Ahrtal

Wolfgang Schlagwein zu Gast bei den Remagener Grünen

Nicht ohne Augenzwinkern kommentierte Wolfgang Schlagwein, frisch gebackener Landtagsabgeordneter der Grünen für den Kreis Ahrweiler, den kürzlich getroffenen Beschluss des Bad Neuenahrer Stadtrates zum „Lückenschluss der B 266“ als wunderschönes Beispiel „Rheinischer Dialektik“: These, so alle Parteien außer den Grünen: „Wir wünschen die Anbindung der A61 an die A3 durchs untere Ahrtal“. Nachdem Die Grünen dann öffentlich machten, was beschlossen und „gewünscht“ ist, wurde die Antithese formuliert: „Eigentlich wünschen wir diese Autobahnanbindung nicht“. Die rheinische Synthese, so Schlagweint ironisch, wird am Ende lauten:„Et kütt wie et Kütt“ Dafür aber braucht es, meinen Die Grünen, eigentlich gar keine Politik und keinen Stadtrat.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel

Termine

    Keine Veranstaltungen
Hergestellt bei {Level49} von Robert Kolle.