Garant für Qualität, wirtschaftliche Stabilität und Ausbildung – Den Meisterbrief erhalten

In den vergangenen Jahren haben wir uns intensiv dafür eingesetzt, dass es nicht zu einer Abschaffung des Meisterbriefs durch die EU-Kommission durch die Hintertür und auch nicht zu einer Absenkung der guten und bewährten Standards in der dualen Ausbildung kommen wird.

Gemeinsam mit der SPD haben wir das Thema am 28. Mai 2015 auf die Tagesordnung des Landtages gebracht. Mit dem, durch alle drei Fraktionen des rheinland-pfälzischen Landtages, verabschiedeten Antrag „Garant für Qualität, wirtschaftliche Stabilität und Ausbildung – Den Meisterbrief erhalten“ haben wir unserer Position noch einmal Ausdruck verliehen und die Landesregierung dazu aufgefordert auch weiterhin für den Erhalt des Meisterbriefes einzutreten. Gleichzeitig fordern wir die Landesregierung dazu auf, auch die Rahmenbedingungen für das hohe Bildungs- und Ausbildungsniveau des rheinland-pfälzischen Handwerks zu erhalten wie auch weiterzuentwickeln.

930000€ Fördergelder für das Brohltal

Wirtschaftsministerin Lemke übergibt Förderbescheid über 930.000 Euro für Industriegebiet in Brohltal

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat für das Industriegebiet Brohltal-Ost (Landkreis Ahrweiler) Fördergelder in Höhe von 930.000 Euro bewilligt. Mit dem Geld wird das Industriegebiet Brohltal um eine Fläche von 121.000 Quadratmetern erweitert.

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke übergibt den Bescheid an den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, Johannes Bell.

Der Meisterbrief ist das Gütesiegel handwerklicher Leistung

In Vertretung von Fraktionssprecher Daniel Köbler nahm Wolfgang Schlagwein an der Meisterfeier 2015 der Handwerkskammer Koblenz teil. In der Koblenzer Rhein-Mosel Halle ehrten Präsident Kurt Krautscheid, Hauptgeschäftsführer Alexander Baden und Prof. Dr. Edda Müller die 3 Prüfungsbesten sowie, aus jedem Handwerk, die jeweils besten Jungmeister und Jungmeisterinnen.

In ihrer Festansprache ging Frau Prof. Dr. Müller, Politikwissenschaftlerin und Vorsitzende von Transparency International Deutschland, auf die Bedeutung der Ethik im Wirtschaftsleben ein. „Lieber verliere ich Geld, bevor ich einen Kunden verliere“, zitierte sie einen Handwerksmeister. In Zeiten, in denen die Globalisierung zu immer undurchschaubareren Marktbeziehungen führe, sei Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Transparenz die große Chance für regionales, bodenständiges Handwerk. Die kritischen Anmerkungen der Politikwissenschaftlerin zu weiterer Deregulierung der internationalen Handelsbeziehungen etwa durch TTIP fand auch Schlagweins Zustimmung. „Auch Versuche auf europäischer Ebene, Qualitätsstandards, wie etwa den Meisterbrief im Handwerk, abzuschaffen, müssen weiterhin auf den entschiedenen Widerstand der deutschen Politik stoßen“, so der Sprecher für Wirtschaftspolitik der Grünen Landtagsfraktion.

Hier geht es zum Artikel der HWK Koblenz


Betragsbild – Quelle: HWK Koblenz Foto: P!ELmedia

Termine

    Keine Veranstaltungen
Hergestellt bei {Level49} von Robert Kolle.