Neues Busangebot im Kreis Ahrweiler

Zur Neuordnung der öffentlichen Busverkehre am 1. Juli erklärt Wolfgang Schlagwein, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag Ahrweiler:

Die anstehende Neuordnung der öffentlichen Busverkehre zum 1. Juli ist lange überfällig. Wir fordern seit Jahren eine proaktive Planung durch den Landkreis als Aufgabenträger. So stellte im Dezember 2008 auf unseren Antrag hin der Kreistag in den Haushaltsberatungen 60.000 € für eine Nahverkehrsplan bereit.

Der Antrag wurde allerdings über Jahre nicht umgesetzt.

Erst das ÖPNV-Konzept des Landes … und wegbrechende Einnahmen … brachten die notwendige Bewegung.

Zu sehr scheute der Kreis Vorgaben wenigstens für eine Grundversorgung gerade im ländlichen Raum und letztlich damit verbundene öffentliche Ausschreibungen.

Erst das ÖPNV-Konzept des Landes für das nördliche Rhein-Land-Pfalz und vor allem die rückläufigen Schülerzahlen und damit wegbrechenden Einnahmen der Busunternehmen brachten die notwendige Bewegung.

Neues Busangebot im Kreis Ahrweiler
Neues Busangebot im Kreis Ahrweiler

Erstmals hat nun der Landkreis mit fachlicher Unterstützung des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel die Buslinien in weiten Teilen des Kreis grundsätzlich überplant und auch entrümpelt.

 

Dadurch wurden, wie wir es immer vorausgesagt hatten, auch Mittel für dringend notwendige neue Angebote des öffentlichen Busverkehrs im Kreis frei.

Wir haben nun eine Basis, auf der wir endlich mehr Fahrgäste für Bussen und Bahnen im Kreis gewinnen und die Abhängigkeit vieler Bevölkerungsgruppen vom PKW verringern können. Umstellungsprobleme werden nicht ausblieben.

Wenn die neuen Fahrpläne und Linien sich eingespielt haben, können die nächsten Schritte hin zu einem attraktiven Nahverkehrsangebot im Kreis erfolgen.

Die Antwort auf marode Straßen: Erhalt vor Neubau

In der heutigen Rhein-Zeitung wird die Notwendigkeit dargestellt, die Infrastruktur zu sanieren. Dazu äußert sich die verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, Jutta Blatzheim-Roegler:

 „Es gibt nur eine Antwort auf marode Straßen: Erhalt vor Neubau. In Zeiten der Schuldenbremse kann man nicht marode Straßen beklagen und gleichzeitig immer neue Großbauprojekte fordern. Deshalb ist unser Ansatz nachhaltig in vielfacher Hinsicht: auf die Substanz der Infrastruktur bezogen, auf die Natur bezogen und auf die Finanzlage bezogen. Wir sehen die Notwendigkeit zu sanieren und wir nehmen dafür Geld in die Hand. Aber dann gehört es auch zur Wahrheit, dass wir keine endlosen Mittel für immer mehr Neubauten haben.“

„Kleine Verkehrswende“ im Ahrkreis?

Grüne setzen auf Beteiligungsverfahren zum Nahverkehrsplan

Seit Jahren fordern die Grünen im Ahrweiler Kreistag, den Nahverkehrsplan des Landkreises endlich fortzuschreiben. Das ÖPNV Konzeptes des Landes für das nördliche Rheinland-Pfalz hat nun Bewegung gebracht. Mit dem überfälligen Beschluß des Kreistages im Juni sollen, darauf aufbauend,  endlich auch im Ahrkreis die Nahverkehrsangebote überarbeitet und aktualisiert werden. Weiterlesen

Verzögerungstaktik des Bundes gefährdet bezahlbare Mobilität

Es drohen höhere Ticketpreise und Abbestellungen

Im Mainzer Abgeordnetenhaus berieten der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (5. von links)  mit Daniel Köbler (7. Von links), Wolfgang Schlagwein  und Jutta Blatzheim-Rögler (2. Und 3. Von links) sowie weiteren Grünen Abgeordneten und FachreferentInnen aus den Ländern das weitere Vorgehen und bekräftigten die entsprechenden Forderungen auch des Bundesrates zur Sicherstellung der Mobilitätsangebote auf der Schiene
Im Mainzer Abgeordnetenhaus berieten der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (5. von links) mit Daniel Köbler (7. Von links), Wolfgang Schlagwein und Jutta Blatzheim-Rögler (2. Und 3. Von links) sowie weiteren Grünen Abgeordneten und FachreferentInnen aus den Ländern das weitere Vorgehen und bekräftigten die entsprechenden Forderungen auch des Bundesrates zur Sicherstellung der Mobilitätsangebote auf der Schiene

Auch im Kreis Ahrweiler droht Ungemach für die täglichen Bahnverbindungen der Ahrtalbahn und der linken Rheinschiene.

Die Bundesregierung weigert sich beharrlich, die Mittel für die Bestellungen der Nahverkehrsleistungen auf der Schiene an die steigenden Kosten anzupassen. Angesichts der fehlenden Finanzierungsgrundlagen nähern sich die Aufgabenträger nun mehr und mehr der unmöglichen Situation, Nahverkehrszüge abbestellen zu müssen. Für den Kreis Ahrweiler ist dies der Zweckverband Schienenpersonenverkehr (SPVN Nord) in Koblenz.

Dessen Verbandsdirektor, Dr. Thomas Geyer, gab in seiner Funktion als Präsident der Bundesgemeinschaft der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs dazu im Verkehrsausschuss des Bundestages eine deutliche Stellungnahme ab.

Lesen Sie hier die Stellungnahme des SPVN

Stellungnahme Ortsumgehung Esch-Holzweiler

Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Ortsumgehung Esch – Holzweiler im Zuge der Kreisstraße Nr. 35 (K 35) von Bau-km ca. 0+080 bis Bau-km ca. 3+500 in den Gemarkungen Gelsdorf, Holzweiler, Vettelhoven und Dernau

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu o.g. Verfahren geben wir folgende Stellungnahme ab:

Laut Raumordnungsentscheid der damaligen Bezirksregierung Koblenz geht es bei dem Vorhaben einer Ortsumgehung Esch-Holzweiler vom Dezember 1995 um „drei Varianten zur Entlastung der genannten Ortslagen“.
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„Rheinische Dialektik“: Autobahn durchs Ahrtal

Wolfgang Schlagwein zu Gast bei den Remagener Grünen

Nicht ohne Augenzwinkern kommentierte Wolfgang Schlagwein, frisch gebackener Landtagsabgeordneter der Grünen für den Kreis Ahrweiler, den kürzlich getroffenen Beschluss des Bad Neuenahrer Stadtrates zum „Lückenschluss der B 266“ als wunderschönes Beispiel „Rheinischer Dialektik“: These, so alle Parteien außer den Grünen: „Wir wünschen die Anbindung der A61 an die A3 durchs untere Ahrtal“. Nachdem Die Grünen dann öffentlich machten, was beschlossen und „gewünscht“ ist, wurde die Antithese formuliert: „Eigentlich wünschen wir diese Autobahnanbindung nicht“. Die rheinische Synthese, so Schlagweint ironisch, wird am Ende lauten:„Et kütt wie et Kütt“ Dafür aber braucht es, meinen Die Grünen, eigentlich gar keine Politik und keinen Stadtrat.

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