Ein Garten für Alle

Urban Guardening, Gemeinschaftsgärten, Multikulturelle Gärten, Jardins Parptagees – die Bezeichnungen sind verschieden, doch alle haben einen gemeinsamen Kern: Überall, gerade in den Städten und Ballungsräumen, erobern sich kleinere und größere Initiativen brachliegende Flächen und bauen ihre eigenen Lebensmittel an. Oft werden sie dabei, wie hier in Paris, von den Kommunen offiziell unterstützt. „La Prairie Du Canal“ ist so eine Initiative. Leider kam unser Besuch in Paris eine Woche zu spät, eine Woche zuvor war „Fin de Saison“. Zufällig waren aber noch einige junge Leute vor Ort und haben uns ein paar Aufnahmen auf dem Gelände ermöglicht. Die Erfahrung, dass man ein Stück Land auch anders als mit Zierrasen und Thuja gestalten und lebendige Vielfalt in die Stadt bringen kann, wäre auch ein Projekt im Rahmen der Landesgartenschau 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler wert.

http://www.canalprairie.fr/

und noch mehr Jardins Partagees in Paris

 

Neues Busangebot im Kreis Ahrweiler

Zur Neuordnung der öffentlichen Busverkehre am 1. Juli erklärt Wolfgang Schlagwein, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag Ahrweiler:

Die anstehende Neuordnung der öffentlichen Busverkehre zum 1. Juli ist lange überfällig. Wir fordern seit Jahren eine proaktive Planung durch den Landkreis als Aufgabenträger. So stellte im Dezember 2008 auf unseren Antrag hin der Kreistag in den Haushaltsberatungen 60.000 € für eine Nahverkehrsplan bereit.

Der Antrag wurde allerdings über Jahre nicht umgesetzt.

Erst das ÖPNV-Konzept des Landes … und wegbrechende Einnahmen … brachten die notwendige Bewegung.

Zu sehr scheute der Kreis Vorgaben wenigstens für eine Grundversorgung gerade im ländlichen Raum und letztlich damit verbundene öffentliche Ausschreibungen.

Erst das ÖPNV-Konzept des Landes für das nördliche Rhein-Land-Pfalz und vor allem die rückläufigen Schülerzahlen und damit wegbrechenden Einnahmen der Busunternehmen brachten die notwendige Bewegung. Weiterlesen

5 Jahre nach Fukushima: Grün jetzt – gegen die Große Koalition von Atom-CDU und Kohle-SPD

Vor einigen Wochen fragte mich ein 15- oder 16-jähriger Schüler bei einer Podiumsdiskussion in einem Gymnasium: „Warum müssen erst Katastrophen wie in Fukushima passieren, damit die Menschen auf den richtigen Weg kommen?“

Zu wenige Stimmen stellen in diesem Landtagswahlkampf solche Fragen. Atomausstieg? Ist der nicht beschlossen? Ja, aber das war er schon mal. 1998 brachte Rot-Grün im Bund den Ausstieg auf den Weg. Doch 2010 beschloß die Merkel-Regierung die „Laufzeitverlängerung“. Schon vergessen? 2011 korrigierte dann die Katastrophe von Fukushima diese Fehlentscheidung.

Und heute, 5 Jahre danach? Weiterlesen

Infrastruktur für die Energiewende: Smarte Netze und virtuelle Kraftwerke

Fachtagung der Transferstelle Bingen in Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium in Ludwigshafen

Kein Grund zur Sorge: selbst wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, steht Energie zur Verfügung. Regelenergie und Ausgleichsmechanismen überbrücken die Lücken. Speicher, intelligente Netze und virtuelle Kraftwerke machen es möglich. Neue Akteure jenseits der klassischen Energieversorgungsunternehmen bieten in neuen Energiemärkten entsprechende Energiedienstleistungen an. Auch das war Gegenstand der Fachtagung: welchen Beitrag können Industrieunternehmen und Gewerbebetriebe dazu leisten.

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Holzbau gegen Wohnungsnot

Modelllösung nicht nur für Flüchtlinge – Fachexkursion des Holzbauclusters der Landesforstverwaltung mit Ministerin Höfken

Einen guten alten Bekannten aus kommunalpolitischen Tagen traf Wolfgang Schlagwein im Hunsrück. Hansjörg Pohlmeyer, langjähriger Forstamtsleiter in der Kreisstadt, hat im Holzbaucluster der rheinland-pfälzischen Landesforstverwaltung schon seit einigen Jahren einen neuen Wirkungskreis gefunden. Dort ist er maßgeblich an der Entwicklung von Wohnmodulen in Holzbauweise beteiligt, die inzwischen weit über Rheinland-Pfalz hinaus bundesweit Beachtung finden. Umwelt- und Forstministerin Ulrike Höfken hatte nun zu einer Fachexkursion zur Bsichtigung der ersten im Bau befindlichen Wohnmodule eingeladen. Weiterlesen

Öko 2016 in Trier – Bauen mit Holz

130 Ausstellungsbetriebe beteiligen sich in diesem Jahr an der Ökomesse der Handwerkskammer Trier. Im vergangenen Jahr waren es 15.000 Besucherinnen und Besucher, die die Bedeutung untermauerten, die ökologischem Bauen inzwischen beigemessen wird.

Die Firma Holzbau-Anton, hier, gemeinsam mit Wolfgang Schlagwein von Eveline Lemke, Jutta Blatzheim-Roegler und dem Geschäftsführer der HWK Tier, Dr. Bittner, besucht, ist in der Umsetzung eines Wohnraumprojektes für Flüchtlinge beteiligt.

Das Holzbaucluster der Landesforsten Rheinland-Pfalz hat Wohnmodule in Holzbauweise entwickelt. Die Module sind preiswert, aber trotzdem solide und vor allem eine schnell zu errichtende Lösung, um Wohnraum zu schaffen. Ein Konjunkturprogramm auch für die heimische Holzwirtschaft und das örtliche Baugewerbe.

Kümmern um Klimaschutz

Globale Aufgabe lokal umsetzen

Im Rathaus der Kreisstadt soll noch in diesem Jahr eine Stelle eingerichtet werden, um die vielfältigen Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept umzusetzen und zu koordinieren. Wolfgang Schlagwein, Sprecher der Grünen im Stadtrat, sieht damit eine schon länger aufgestellte Forderung seiner Fraktion erfüllt:

„Wir nehmen die Vereinbarungen von Paris zum weltweiten Klimaschutz ernst. Auch globale Aufgaben erfordern immer lokale Initiativen . So liegt ein  Klimaschutzkonzept für unsere Stadt bereits vor. Nun kommt endlich die verantwortliche Person dazu, die sich um die weiteren Schritte kümmert.“

Eine der konkreten Aufgaben sieht Schlagwein im Aufbau eines Energiecontrolling für städtische Liegenschaften.

„Im Landkreis haben wir damit bereits gute Erfahrungen gemacht und erhebliche, nicht nur finanzielle Einsparungen erzielt. Eine CO²-neutrale Energieversorgung der kreiseigenen Gebäude ist schon greifbar. Auch für die Liegenschaften der Kreisstadt sehen wir erhebliche Einsparpotenziale, die wir aber nur durch regelmäßiges Controlling der Energieverbräuche und daraus resultierende Maßnahmen heben können. Eine erste Grundlage wäre der von uns lange geforderte jährliche Energiebericht mit spezifischen Kennzahlen zum Strom- Wärme und Wasserverbrauch städtischer Gebäude. Unter dem Strich wird sich Stelle durch die erzielbaren Einsparungen sogar rechnen, zumal sie für 3 Jahre zu 65% gefördert wird. Klima und Umwelt gewinnen auf jeden Fall.“

AfD will Gesamtschulen auflösen

Wir stehen für die Gesamtschule, nicht nur in Remagen

Zur Ankündigung der AfD, Gesamtschulen schließen und zum klassischen dreigliedrigen Schulsystem zurückkehren zu wollen (Mainzer Allgemeine Zeitung vom 15.2.2015), erklärt Kreistags- und Landtagsmitglied Wolfgang Schlagwein:

„Bündnis 90/ Die Grünen haben sich lange dafür eingesetzt, das vielfältige Schulangebot im Landkreis durch das Angebot einer Gesamtschule zu ergänzen. Mit ihrer Einrichtung in Remagen ist das schließlich auch gelungen. Das war genau der Mosaikstein, der uns in der Bildungslandschaft des Landkreises noch fehlte. Ein Mosaikstein, der mit der Schulentwicklungsplanung abgestimmt und in das Gefüge der benachbarten Schulstandorte genau eingepaßt ist. Inzwischen zeigen die Schülerzahlen, dass wir mit diesem Angebot längeren gemeinsamen Lernens auch richtig liegen. Die Eltern nehmen die Gesamtschule auch in Remagen an. Wenn die AfD diese Schule nun schließen will, zeigt sie damit, was sie vom Willen der Eltern hält: nämlich nichts. Sogar die Realschulen+ im Landkreis will diese AfD offenbar rückabwickeln. Die Truppe beginnt noch rechtzeitig, sich selbst zu entzaubern.“

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