AfD will Gesamtschulen auflösen

Wir stehen für die Gesamtschule, nicht nur in Remagen

Zur Ankündigung der AfD, Gesamtschulen schließen und zum klassischen dreigliedrigen Schulsystem zurückkehren zu wollen (Mainzer Allgemeine Zeitung vom 15.2.2015), erklärt Kreistags- und Landtagsmitglied Wolfgang Schlagwein:

„Bündnis 90/ Die Grünen haben sich lange dafür eingesetzt, das vielfältige Schulangebot im Landkreis durch das Angebot einer Gesamtschule zu ergänzen. Mit ihrer Einrichtung in Remagen ist das schließlich auch gelungen. Das war genau der Mosaikstein, der uns in der Bildungslandschaft des Landkreises noch fehlte. Ein Mosaikstein, der mit der Schulentwicklungsplanung abgestimmt und in das Gefüge der benachbarten Schulstandorte genau eingepaßt ist. Inzwischen zeigen die Schülerzahlen, dass wir mit diesem Angebot längeren gemeinsamen Lernens auch richtig liegen. Die Eltern nehmen die Gesamtschule auch in Remagen an. Wenn die AfD diese Schule nun schließen will, zeigt sie damit, was sie vom Willen der Eltern hält: nämlich nichts. Sogar die Realschulen+ im Landkreis will diese AfD offenbar rückabwickeln. Die Truppe beginnt noch rechtzeitig, sich selbst zu entzaubern.“

Die Antwort auf marode Straßen: Erhalt vor Neubau

In der heutigen Rhein-Zeitung wird die Notwendigkeit dargestellt, die Infrastruktur zu sanieren. Dazu äußert sich die verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, Jutta Blatzheim-Roegler:

 „Es gibt nur eine Antwort auf marode Straßen: Erhalt vor Neubau. In Zeiten der Schuldenbremse kann man nicht marode Straßen beklagen und gleichzeitig immer neue Großbauprojekte fordern. Deshalb ist unser Ansatz nachhaltig in vielfacher Hinsicht: auf die Substanz der Infrastruktur bezogen, auf die Natur bezogen und auf die Finanzlage bezogen. Wir sehen die Notwendigkeit zu sanieren und wir nehmen dafür Geld in die Hand. Aber dann gehört es auch zur Wahrheit, dass wir keine endlosen Mittel für immer mehr Neubauten haben.“

Grüne fordern das Aus für die grenznahen belgischen Pannenmeiler Doel und Tihange

Im heutigen Wirtschaftsausschuss berichtete die Landesregierung auf Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN über die akute Bedrohung, die durch die beiden grenznahen belgischen Atomkraftwerke in Tihange und Doel ausgehen. Dazu sagt Wolfgang Schlagwein, Mitglied des Wirtschaftsausschusses für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz:

Energiewende-Demo Schwarz-Gelb, nein danke!
Energiewende-Demo – Wolfgang Schlagwein und Ute Reuland für eine sichere (atomfreie) Zukunft

„Die grenznahen belgischen Pannenmeiler Doel und Tihange sind eine akute Bedrohung für die Sicherheit der Menschen in der ganzen Region und damit auch für Rheinland-Pfalz. Das Atomkraftwerk Tihange ist gerade einmal 100 Kilometer von Prüm entfernt. Koblenz liegt noch im 200 Kilometer Radius. Auch Trier wäre durch einen Reaktorunfall direkt betroffen. Die Reaktorbehälter sind übersät mit tausenden Haarrissen. Erst vor kurzem mussten Reaktorblock 2 in Tihange und 3 in Doel nach Pannen vom Netz genommen werden. Nachdem die Pannen behoben und diese wieder hochgefahren wurden, traten erneut Zwischenfälle auf. Wirklich Sicherheit bietet hier nur Abschalten. Braucht es wirklich noch ein Tschernobyl, noch ein Fukushima? Wir GRÜNE fordern das Aus für die grenznahen belgischen Pannenmeiler Doel und Tihange ebenso wie für das grenznahe französische AKW Cattenom. Die Bundesregierung muss ihren Einfluss geltend machen, damit wir nicht weiterhin der atomaren Gefahr in den Nachbarländern ausgesetzt sind.“

111. Plenarsitzung

Wenn der Wind der Veränderung weht,
bauen die einen Mauern,
die anderen Windräder!

– chinesisches Sprichwort

 

Wolfgang Schlagwein im Landtag zu Naturschutz und Energieeffizienz

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2800 PS, 75 Liter Hubraum, 12 Zylinder – Ahrtalwerke gut im Rennen

Bildunterschrift: Grüne zeigen sich motorbegeistert: Dieser Motor von Jenbacher rührt sich zwar nicht von der Stelle, aber er erzeugt Strom und Wärme mit einer Effizienz, dem kein Kohlekraftwerk das Wasser reichen kann. Das liegt auch daran, dass die anfallende Wärme nicht über einen Kühlturm abgegeben, sondern ins Nahwärmenetz der Ahrtalwerke eingespeist wird. Die angeschlossenen Gebäude entlang der nun auf über 4 km angewachsenen Trasse profitieren von der günstigen „Abwärme“ und benötigen keine Einzelheizungen mehr.

Foto: Martin Gausmann Weiterlesen

„Klimaschutz bekämpft Fluchtursachen!“

Anlässlich der heutigen Regierungserklärung von Staatsministerin Eveline Lemke haben der GRÜNE Landesvorstand, die GRÜNEN Staatsministerinnen und Abgeordneten Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einer gemeinsamen Bildaktion dazu aufgefordert, den Weltklimagipfel in Paris zu besuchen und sich dort für den Klimaschutz einzusetzen. Symbolisch gaben die beiden GRÜNEN Spitzenkandidaten zur Landtagswahl, Eveline Lemke und Daniel Köbler, der Kanzlerin das rheinland-pfälzische Klimaschutzgesetz und das Klimaschutzkonzept mit auf den Weg.
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