Stadt-Bus oder statt Bus Auto?

Buslinien 803 und 804 sollen nur noch auf Anruf fahren

Vor der Toren der Kreisstadt steht nicht etwa der lang angekündigte Stadtbus, sondern „statt Bus noch mehr Auto“. Diese „Weichenstellung in die falsche Richtung“, so die Fraktion der GRÜNEN im Stadtrat, bahnt sich gerade in Bad Neuenahr-Ahrweiler an. Denn wer nach dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember noch die beiden Buslinien 803 und 804 (den sogenannte „Stadtverkehr“) in der Kreisstadt nutzen möchte, wird eine geplante Fahrt dann erst einmal telefonisch voranmelden müssen. Ohne eine solche Voranmeldung fährt der Bus gar nicht erst los.

Entnehmen läßt sich das für aufmerksame Leser einer Vorlage zur jüngsten Sitzung des Kreisausschusses im nicht-öffentlichen Teil. Danach verkehren die beiden Linien ab Mitte Dezember als „Taxibusse“ nur noch „bei Bedarf“.

„Offensichtlich gehe es in Bad Neuenahr-Ahrweiler inzwischen nicht mehr darum, ein wirkliches Stadtbusangebot einzurichten“, bedauert Wolfgang Schlagwein, Fraktionssprecher im Stadtrat und Kreistag, die sich abzeichnende Entwicklung. Stattdessen laute der Appell an potentielle Fahrgäste in der Kreisstadt nun wohl: Setzen Sie nicht auf einen Stadtbus, sondern ’statt Bus‘ besser gleich auf das Auto.
Der neue Fahrplan bedarf  noch einer Zustimmung der für Buskonzessionen zuständigen Behörde. Der Kreisausschuß hat mehrheitlich, bei Ablehnung durch die GRÜNEN, bereits sein Einvernehmen erteilt.

Statt Bus - Stadt Bus
Statt Bus – Stadt Bus

„Kleine Verkehrswende“ im Ahrkreis?

Grüne setzen auf Beteiligungsverfahren zum Nahverkehrsplan

Seit Jahren fordern die Grünen im Ahrweiler Kreistag, den Nahverkehrsplan des Landkreises endlich fortzuschreiben. Das ÖPNV Konzeptes des Landes für das nördliche Rheinland-Pfalz hat nun Bewegung gebracht. Mit dem überfälligen Beschluß des Kreistages im Juni sollen, darauf aufbauend,  endlich auch im Ahrkreis die Nahverkehrsangebote überarbeitet und aktualisiert werden. Weiterlesen

Land fördert Schulsozialarbeit

Das Land Rheinland-Pfalz wird die Schulsozialarbeit im Landkreis Ahrweiler im Jahr 2015 mit insgesamt 68.850 € fördern. Einen entsprechender Bewilligungsbescheid hat Ministerin Irene Alt ist in diesen Tagen an Landrat Dr. Pföhler versandt. Dies erfuhr Landtagsmitglied Wolfgang Schlagwein auf Anfrage.

Die Landesförderung verteilt sich je nach Stellenanteilen auf die Realschulen plus in Adenau, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen. Damit haben sich die Landesmittel im Vergleich zum Förderjahr 2013 mehr als verdoppelt. Damals standen noch Mittel des Bundes zur Verfügung, die aber zum Jahresende 2013 wegfielen.

Im Dezember 2012 hatte der Kreistag Ahrweiler in einer Resolution die Bedeutung der Schulsozialarbeit und die Notwendigkeit der finanziellen Förderung durch Bund und Land betont.
Aufgabe der Schulsozialarbeit sei, so hieß es in der Resolution, „Kinder und Jugendliche frühzeitig zu fördern, zu stützen, sozial zu stabilisieren“ sowie „im Sinne von Vermeidung sozialer Ausgrenzung, Minderung individueller Lebenschancen und der Verhinderung von Schulverweigerung zu wirken.“

Stellungnahme Ortsumgehung Esch-Holzweiler

Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Ortsumgehung Esch – Holzweiler im Zuge der Kreisstraße Nr. 35 (K 35) von Bau-km ca. 0+080 bis Bau-km ca. 3+500 in den Gemarkungen Gelsdorf, Holzweiler, Vettelhoven und Dernau

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu o.g. Verfahren geben wir folgende Stellungnahme ab:

Laut Raumordnungsentscheid der damaligen Bezirksregierung Koblenz geht es bei dem Vorhaben einer Ortsumgehung Esch-Holzweiler vom Dezember 1995 um „drei Varianten zur Entlastung der genannten Ortslagen“.
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