RWE-Vorgehen gegen Demonstranten „Unangemessen und absurd“

In seinem Kommentar auf Tagesschau.de verurteilt Jürgen Döschner vom WDR das Vorgehen der RWE gegen Demonstranten scharf.

Die Kriminalisierung von Demonstranten bezeichnet er als „zutiefst absurd“. Die Aktionen der Aktivisten seien vor allem

… angesichts der Ignoranz von Geld und Macht und angesichts der Bedrohung, die es abzuwehren gilt, völlig legitim.

Hören und lesen Sie hier den ganzen Kommentar:

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Förderung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen im Kreis Ahrweiler

Mit über 43.000 € zusätzlich bezuschusst die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, Ulrike Höfken, Maßnahmen im Bereich der Wasserwirtschaft.

Zum einen bezuschusst das Ministerium mehrere private Kleinkläranlagen, die auf Außenbereichsgrundstücken errichtet wurden, um eine ordnungsgemäße Abwasserbeseitigung dauerhaft zu gewährleisten. Die privat errichteten Kleinkläranlagen stellten die wirtschaftlichste Lösung dar und werden mit 7.950 € bezuschusst.

Zusätzlich unterstützt das Ministerium die Renaturierung des Einmündungsbereiches des Beckenbaches in den Brohlbach bei Oberzissen mit zusätzlichen 36.000 €. Wie auch der kürzlich eröffnete Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist die Unterstützung der Renaturierung ein Beitrag zur Biodiversität und zur Attraktivität der Region.

Sind wir noch zu retten?

Das Bauwesen in Zeiten des Klimawandels und der Rohstoffverknappung

Auf Einladung der SOKA-Bau nahm Wolfgang Schlagwein als Gast an einem Vortragsabend mit Prof. Dr. Ing. Werner Lang in Wiesbaden teil.

Der Architekt und Professor für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen und Planen von der TU München sprach über die notwendigen technischen Weiterentwicklungen eines Bauwesens, das heute noch für ein Drittel des weltweiten Ressourcenverbrauchs und 40% des Abfallaufkommens verantwortlich ist. Doch Prof. Lang stellte auch die Fortschritte der vergangenen Jahre heraus. Lag der Heizenergieverbrauch neuer Gebäude: 1980 noch um die 250 kWh/m²/Jahr, liegen die Vorgaben heute bei 50 kWh. Technisch sind auch Häuser, die mehr Energie erzeugen, als ihre Bewohner verbrauchen, kein Problem mehr.

Was heute technisch möglich ist, zeigt das Energy Efficiency Center Würzburg (http://www.energy-efficiency-center.de). Angesichts der anstehenden Novelle der rheinland-pfälzischen Landesbauordnung war Schlagwein besonders an den Ausführungen von Prof. Lang zum Bauen mit Holz oder im Holz-Beton-Verbund interessiert. Betrachtet man den gesamten Energieaufwand nicht nur während des Betriebs, sondern auch für Errichtung und am Ende den Abriß eines Gebäudes, ist die Ökobilanz von Holz oder Holzbauteilen äußerst günstig.

Siehe auch: http://www.holzbauderzukunft.de

Energie in Bürgerhand

2. Teil zur Serie „Grundlagen der Energiewende“

Erneuerbare Energien demokratisieren die Energieversorgung. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger nehmen ihre Energieversorgung in die eigenen Hände. Mit dieser Entwicklung erfährt auch ein altbewährtes Modell der organisierten Selbsthilfe eine Renaissance: die Genossenschaft. In den letzten Jahren hat diese Organisationsform einen enormen Aufschwung genommen. Die nachfolgende Grafik (Registereintragungen von Energiegenossenschaften seit 1993) zeigt die Dynamik der Entwicklung: Weiterlesen

Klimaschutzkonzept mitgestalten!

Bei den Klimaforen diskutieren jeweils rund 40 Bürgerinnen und Bürger über Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Land. Die Teilnahme am Klimaforum erfordert kein besonderes Vorwissen und ist für alle Rheinland-Pfälzer ab einem Alter von 16 Jahren offen. Für fachliche Fragen stehen während der Veranstaltung Experten zur Verfügung und auch im Vorfeld werden Informationen zur Verfügung gestellt. Weiterlesen

Mehr Autonomie wagen! Energie als regionales Gemeingut – Der dritte Weg zwischen Verstaatlichung und Privatisierung

Energiewende ist mehr als Umwelt- und Klimaschutz

1. Teil zur Serie „Grundlagen der Energiewende“

Erneuerbare Energien haben drei Vorteile. Sie sind, das steckt schon im Namen, erneuerbar. Das hat sich, eben weil es schon im Namen steckt, mittlerweile herumgesprochen. Weniger bekannt sind die beiden weiteren Vorteile. Erneuerbare Energien gibt es rund um uns herum, überall da, wo Menschen wohnen und arbeiten. Wir können sie vor unserer Haustür oder auf unseren Dächern gewinnen. Damit einher geht der dritte Vorteil: Wir können sie selbst „in die Hand nehmen“: die PV-Anlage auf unserem Dach, die Biogasanlage des Landwirts, das Windrad der Energie-Genossenschaft.

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„Rheinische Dialektik“: Autobahn durchs Ahrtal

Wolfgang Schlagwein zu Gast bei den Remagener Grünen

Nicht ohne Augenzwinkern kommentierte Wolfgang Schlagwein, frisch gebackener Landtagsabgeordneter der Grünen für den Kreis Ahrweiler, den kürzlich getroffenen Beschluss des Bad Neuenahrer Stadtrates zum „Lückenschluss der B 266“ als wunderschönes Beispiel „Rheinischer Dialektik“: These, so alle Parteien außer den Grünen: „Wir wünschen die Anbindung der A61 an die A3 durchs untere Ahrtal“. Nachdem Die Grünen dann öffentlich machten, was beschlossen und „gewünscht“ ist, wurde die Antithese formuliert: „Eigentlich wünschen wir diese Autobahnanbindung nicht“. Die rheinische Synthese, so Schlagweint ironisch, wird am Ende lauten:„Et kütt wie et Kütt“ Dafür aber braucht es, meinen Die Grünen, eigentlich gar keine Politik und keinen Stadtrat.

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Vielfalt auf der Grünen Woche

Naturbaustoffe und Nachwachsende Rohstoffe – Vom Acker in die Wand

Wolfgang Schlagwein auf der Grünen Woche in Berlin
Wolfgang Schlagwein bei der Fachschau für Biowerkstoffe – Photo: ©Glenn Rossow

Die verbleibende Zeit vor der Rückfahrt nutzte der Abgeordnete für einen Besuch eines sonst nicht so im Fokus stehenden Teils der Grünen Woche. „Gemeinhin verbindet man die Grüne Woche mit Essen und Trinken. Aber die Landwirtschaft hat ja auch Nachwachsende Rohstoffen zu bieten.“ So besuchte Schlagwein, der in seiner Fraktion auch für die Themen Bauen und Wohnen zuständig ist, die Fachschau für Biowerkstoffe.

Dort zeigten die Aussteller Produkte, die heute bereits als Alternative zu fossilen Erzeugnissen verfügbar sind oder zukünftig eingeführt werden. Besonders interessant für Schlagwein, der selbst mit Holz und Lehm gebaut hat, der Stand „Vom Acker in die Wand – Bauen mit Stroh, Holz und Lehm“.

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