5 Jahre nach Fukushima: Grün jetzt – gegen die Große Koalition von Atom-CDU und Kohle-SPD

Vor einigen Wochen fragte mich ein 15- oder 16-jähriger Schüler bei einer Podiumsdiskussion in einem Gymnasium: „Warum müssen erst Katastrophen wie in Fukushima passieren, damit die Menschen auf den richtigen Weg kommen?“

Zu wenige Stimmen stellen in diesem Landtagswahlkampf solche Fragen. Atomausstieg? Ist der nicht beschlossen? Ja, aber das war er schon mal. 1998 brachte Rot-Grün im Bund den Ausstieg auf den Weg. Doch 2010 beschloß die Merkel-Regierung die „Laufzeitverlängerung“. Schon vergessen? 2011 korrigierte dann die Katastrophe von Fukushima diese Fehlentscheidung.

Und heute, 5 Jahre danach? Weiterlesen

Infrastruktur für die Energiewende: Smarte Netze und virtuelle Kraftwerke

Fachtagung der Transferstelle Bingen in Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium in Ludwigshafen

Kein Grund zur Sorge: selbst wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, steht Energie zur Verfügung. Regelenergie und Ausgleichsmechanismen überbrücken die Lücken. Speicher, intelligente Netze und virtuelle Kraftwerke machen es möglich. Neue Akteure jenseits der klassischen Energieversorgungsunternehmen bieten in neuen Energiemärkten entsprechende Energiedienstleistungen an. Auch das war Gegenstand der Fachtagung: welchen Beitrag können Industrieunternehmen und Gewerbebetriebe dazu leisten.

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Holzbau gegen Wohnungsnot

Modelllösung nicht nur für Flüchtlinge – Fachexkursion des Holzbauclusters der Landesforstverwaltung mit Ministerin Höfken

Einen guten alten Bekannten aus kommunalpolitischen Tagen traf Wolfgang Schlagwein im Hunsrück. Hansjörg Pohlmeyer, langjähriger Forstamtsleiter in der Kreisstadt, hat im Holzbaucluster der rheinland-pfälzischen Landesforstverwaltung schon seit einigen Jahren einen neuen Wirkungskreis gefunden. Dort ist er maßgeblich an der Entwicklung von Wohnmodulen in Holzbauweise beteiligt, die inzwischen weit über Rheinland-Pfalz hinaus bundesweit Beachtung finden. Umwelt- und Forstministerin Ulrike Höfken hatte nun zu einer Fachexkursion zur Bsichtigung der ersten im Bau befindlichen Wohnmodule eingeladen. Weiterlesen

Grüne fordern das Aus für die grenznahen belgischen Pannenmeiler Doel und Tihange

Im heutigen Wirtschaftsausschuss berichtete die Landesregierung auf Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN über die akute Bedrohung, die durch die beiden grenznahen belgischen Atomkraftwerke in Tihange und Doel ausgehen. Dazu sagt Wolfgang Schlagwein, Mitglied des Wirtschaftsausschusses für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz:

Energiewende-Demo Schwarz-Gelb, nein danke!
Energiewende-Demo – Wolfgang Schlagwein und Ute Reuland für eine sichere (atomfreie) Zukunft

„Die grenznahen belgischen Pannenmeiler Doel und Tihange sind eine akute Bedrohung für die Sicherheit der Menschen in der ganzen Region und damit auch für Rheinland-Pfalz. Das Atomkraftwerk Tihange ist gerade einmal 100 Kilometer von Prüm entfernt. Koblenz liegt noch im 200 Kilometer Radius. Auch Trier wäre durch einen Reaktorunfall direkt betroffen. Die Reaktorbehälter sind übersät mit tausenden Haarrissen. Erst vor kurzem mussten Reaktorblock 2 in Tihange und 3 in Doel nach Pannen vom Netz genommen werden. Nachdem die Pannen behoben und diese wieder hochgefahren wurden, traten erneut Zwischenfälle auf. Wirklich Sicherheit bietet hier nur Abschalten. Braucht es wirklich noch ein Tschernobyl, noch ein Fukushima? Wir GRÜNE fordern das Aus für die grenznahen belgischen Pannenmeiler Doel und Tihange ebenso wie für das grenznahe französische AKW Cattenom. Die Bundesregierung muss ihren Einfluss geltend machen, damit wir nicht weiterhin der atomaren Gefahr in den Nachbarländern ausgesetzt sind.“

111. Plenarsitzung

Wenn der Wind der Veränderung weht,
bauen die einen Mauern,
die anderen Windräder!

– chinesisches Sprichwort

 

Wolfgang Schlagwein im Landtag zu Naturschutz und Energieeffizienz

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2800 PS, 75 Liter Hubraum, 12 Zylinder – Ahrtalwerke gut im Rennen

Bildunterschrift: Grüne zeigen sich motorbegeistert: Dieser Motor von Jenbacher rührt sich zwar nicht von der Stelle, aber er erzeugt Strom und Wärme mit einer Effizienz, dem kein Kohlekraftwerk das Wasser reichen kann. Das liegt auch daran, dass die anfallende Wärme nicht über einen Kühlturm abgegeben, sondern ins Nahwärmenetz der Ahrtalwerke eingespeist wird. Die angeschlossenen Gebäude entlang der nun auf über 4 km angewachsenen Trasse profitieren von der günstigen „Abwärme“ und benötigen keine Einzelheizungen mehr.

Foto: Martin Gausmann Weiterlesen

Energiewende erfolgreich gemacht

Am Samstag den 10. Oktober 2015 haben wir zu unserem Kongress „Energiewende Erfolgreich Gemacht – 4 Jahre Grüne Energiewende in Rheinland-Pfalz“ in den Plenarsaal des rheinland-pfälzischen Landtags eingeladen. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Verbänden, Kammern, Unternehmen, Wissenschaft und Gesellschaft haben wir GRÜNE eine Zwischenbilanz zu unserer Klimaschutz- und Energiepolitik der vergangenen Jahre gezogen und künftige Herausforderungen und Chancen diskutiert. Diskussionspartner waren dabei unsere Energieministerin Eveline Lemke, unser Umweltstaatssekretär Dr. Thomas Griese, der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Oliver Krischer, Prof. Dr. Uwe Leprich (IZES), Prof Dr. Peter Heck (IfaS), der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen VKU Wolfgang Bühring und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer der Pfalz Ralf Hellrich.

Gesprächsrunde Energiewende
Wolfgang Schlagwein (Mitte) moderierte die Gesprächsrunde „Energiewende aus Sicht der kommunalen Wirtschaft und des Handwerks“ mit Wolfgang Bühring (Vorsitzender des VKU RLP, links) und Ralf Hellrich (Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Pfalz)

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Investitionen in fossile Energien stoppen!

Anlässlich der Beantwortung zweier kleiner Anfragen zum Thema Carbon Divestment, d.h. dem finanziellen Ausstieg aus den fossile Energien, erklären der klimapolitische Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion, Dr. Bernhard Braun, sowie der wirtschaftspolitische Sprecher, Wolfgang Schlagwein:

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Divestment-Konferenz Paris

An der Schnittstelle zwischen Klimaaktivismus und Finanzmarkt ist eine junge Bewegung im starken Zuwachs, die entschieden und effektiv gegen Klimawandel angeht: die Divestment aus fossiler Energie Bewegung.

Bereits jetzt kann von beachtlichen Erfolgen gesprochen werden. Eine ganze Reihe von Akteuren – von Universitäten, Städten, religiösen Gemeinschaften bis hin zu Pensionsfonds, Medienorganisationen oder Industrieunternehmen – ziehen ihr Geld aus Anlage in fossile Energieunternehmen ab – sie divesten. Norwegens Staatsfonds oder der Lutherische Weltbund sind nur die neuesten Namen auf einer Liste von Organisationen, die diesen Weg gegangen sind. Weiterlesen

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