Gemeinsam sind wir stark – Einzelhandel und Innentwicklung in Sinzig

Zu einem Gespräch über die Zukunft des Einzelhandels und die Entwicklung der Sinziger Innenstadt luden die Sinziger GRÜNEN interessierte BürgerInnen vergangenen Montag in das Sinziger Schloss ein.

Wolfgang Schlagwein, wirtschafts- und baupolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Mainz, ging vor über 40 Gästen zunächst auf die Entstehung unserer Städte ein, in denen die Märkte die Keimzelle jeder städtischen Entwicklung waren. Über Jahrhunderte fanden Wohnen, Arbeiten und das tägliche Sich-Versorgen auf engstem Raum nebeneinander statt. Erst mit der industriellen Revolution, dem Bau der Eisenbahnen und später der Erfindung des Automobils fraßen sich die Städte immer weiter hinaus ins Umland. Wohn-, Arbeits- und Einkaufsstätten rückten weit auseinander, der Verkehr explodierte und forderte die autogerechte Stadt. Weiterlesen

Neue Landesbauordnung: barrierefrei, fahrradfreundlich, energieeffizient

Heute hat der Landtag die Novellierung der Landesbauordnung beschlossen. Dazu erklärt der Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion für Bauen und Wohnen, Wolfgang Schlagwein:

„Mit der neuen Landesbauordnung nimmt der sozial-ökologische Wandel konkrete Formen an. Die rot-grüne Landesregierung zeigt, dass sie der Alters- und Bevölkerungsentwicklung in Rheinland-Pfalz genau dort Rechnung trägt, wo es am nötigsten ist: im Alltag.

Sind wir noch zu retten?

Das Bauwesen in Zeiten des Klimawandels und der Rohstoffverknappung

Auf Einladung der SOKA-Bau nahm Wolfgang Schlagwein als Gast an einem Vortragsabend mit Prof. Dr. Ing. Werner Lang in Wiesbaden teil.

Der Architekt und Professor für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen und Planen von der TU München sprach über die notwendigen technischen Weiterentwicklungen eines Bauwesens, das heute noch für ein Drittel des weltweiten Ressourcenverbrauchs und 40% des Abfallaufkommens verantwortlich ist. Doch Prof. Lang stellte auch die Fortschritte der vergangenen Jahre heraus. Lag der Heizenergieverbrauch neuer Gebäude: 1980 noch um die 250 kWh/m²/Jahr, liegen die Vorgaben heute bei 50 kWh. Technisch sind auch Häuser, die mehr Energie erzeugen, als ihre Bewohner verbrauchen, kein Problem mehr.

Was heute technisch möglich ist, zeigt das Energy Efficiency Center Würzburg (http://www.energy-efficiency-center.de). Angesichts der anstehenden Novelle der rheinland-pfälzischen Landesbauordnung war Schlagwein besonders an den Ausführungen von Prof. Lang zum Bauen mit Holz oder im Holz-Beton-Verbund interessiert. Betrachtet man den gesamten Energieaufwand nicht nur während des Betriebs, sondern auch für Errichtung und am Ende den Abriß eines Gebäudes, ist die Ökobilanz von Holz oder Holzbauteilen äußerst günstig.

Siehe auch: http://www.holzbauderzukunft.de

Besuch auf der Öko-Baumesse

Ökomesse-Trier 2Wolfgang Schlagwein, Sprecher für Bauen und Wohnen der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Mainzer Landtag, besuchte auf Einladung der Handwerkskammer Trier die Öko-Bau 2015.
Auf weit über 3.000 Quadratmeter standen im Trierer Messepark die Themen erneuerbare Energien, Gebäudesanierung, effiziente Energie- und Heiztechniken, Förderprogramme und Bauen mit Holz im Vordergrund
Die Dienstleistungsschau des regionalen Handwerks lockt Jahr für Jahr viele tausend Besucher aus der Region und Luxemburg auf das Trierer Messegelände.

Foto: Die Grünen-Abgeordneten Jutta Blatzheim-Rögler und Stephanie Nabinger (1. und 5. von links), Staatssekretär Uwe Hüser (2. V. links) und Wolfgang Schlagwein an einem der Messestände: Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind eine Alternative zu synthetischen Produkten wie Polystyrol oder Polyurethan.

Weitere Informationen: Webseite der HWK Trier

Spannender Blick hinter die Fassaden – Zukunft Bad Neuenahr

Zukunft Bad Neuenahr – welche Ziele verfolgen wir mit welchen Maßnahmen?

Siehe: Haus um Haus – Abrissbirne verändert nicht nur das Gesicht der Stadt

Siehe: Braucht das Heilbad Milieuschutz?

Immer wieder gibt der Abriss älterer, oft Stadtbild prägender Gebäude im Kernbereich von Bad Neuenahr Anlass zu Diskussionen. Mit Sorge beobachten nicht nur die Alteingesessenen, wie vertraute Fassaden verschwinden und an ihrer Stelle neue Wohnblöcke mit teuren Eigentumswohnungen hochgezogen werden. Viele fragen sich nach den Folgen, die das für die Entwicklung ihrer Stadt wohl haben mag.

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Kappungsgrenzen bei überhöhten Mieten

Redebeitrag von Wolfgang Schlagwein zur Verordnung über Kappungsgrenzen

Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Sie sehen, meine Fraktion will mich ans arbeiten kriegen. Das schadet mir nicht. Allerdings spreche ich jetzt schon das zweite Mal über eine Eingriffsregelung zu Ihnen. Gestern über einen Eingriff in die Lebensplanung Anderer, jetzt über einen Eingriff ins Eigentum.

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