Infrastruktur für die Energiewende: Smarte Netze und virtuelle Kraftwerke

Fachtagung der Transferstelle Bingen in Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium in Ludwigshafen

Kein Grund zur Sorge: selbst wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, steht Energie zur Verfügung. Regelenergie und Ausgleichsmechanismen überbrücken die Lücken. Speicher, intelligente Netze und virtuelle Kraftwerke machen es möglich. Neue Akteure jenseits der klassischen Energieversorgungsunternehmen bieten in neuen Energiemärkten entsprechende Energiedienstleistungen an. Auch das war Gegenstand der Fachtagung: welchen Beitrag können Industrieunternehmen und Gewerbebetriebe dazu leisten.

Gerade dies weckt das Interesse von Wolfgang Schlagwein als wirtschaftspolitischem Sprecher der grünen Landtagsfraktion. „Werden die richtigen Marktanreize gesetzt, kann das für viele Betriebe ein Geschäftsfeld werden, indem sie Energieerzeugung und -Verbrauch synchronisieren.“

Bereits heute summiert sich die Leistung der installierten Anlagen zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien auf 80 GW. Das entspricht der Höchstlast, wie sie in Deutschland aus den Netz abgerufen wird. Nur ein Teil davon ist bisher „gesicherte“ Leistung.

„Die Tagung hat erneut gezeigt, wie schnell auch hier die Entwicklung vorangeht und diese Lücke kleiner und kleiner werden läßt“, nimmt Schlagwein mit nach Hause.

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